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USA vs DFB 4-3 (02.06.13)

"Robert F. Kennedy Memorial Stadium"

In 10 Stunden sollte es also von Toronto bis Washington gehen. Keinerlei Probleme bei der Einreise in die USA. Wenn man nicht über die Rainbow-Bridge zurück fährt, sondern eine der anderen beiden wählt, spart man auch die Gebühr. Just wieder in den USA, öffnete der Himmel so richtig seine Schleusen. Platzregen über bestimmt 30 Minuten. Fahren nur noch mit max. 40 mph möglich und das Spiel wiederholte sich ständig. Manchmal hatte man das Gefühl, mit dem Unwetter mitzufahren. Somit natürlich sinnlos noch weiter die kompletten Kilometer abzureißen. Bis 1 Uhr fuhr man noch und ließ noch 500 Kilometer stehen und stellte den Wecker auf sechs Uhr. Nachts noch zweimal vom Unwetter wach geworden und Morgens dann weiter.

In Washington dann zum Duo-Housing Hostel und die Klamotten abgestellt. 59 $ zwei Nächte im 12er. Einchecken war noch nicht möglich. Macht sich aber auf den ersten Eindruck ganz gut. Dann die Karre vollgetankt und mit 1650 Meilen mehr auf der Uhr in der Union-Station wieder abgegeben. Rückgabezeit war eigentlich acht Uhr in der Früh. Hat aber keinen weiter gestört, dass schon 12.30 Uhr war. Dann mit der Metro hinaus zum RFK-Stadium. Was einen erwartete, hatte man ja schon beim Spiel in Cleveland gesehen. Allerdings war hier die Schüssel mit 48.000 Zuschauern ausverkauft. Schön bei gefühlten 50 Grad in der Sonne Platz genommen und nur den Kopf geschüttelt. Traurig, was aus unserem schönen Sport wird.

Wie so oft in letzter Zeit, hatte man auch heute wieder den Eindruck, dass 80% gar nicht wissen, um was es geht. Die Outlaws von den Amis auch wieder mit Fahne am Start. Deutsche Fahnenmafia recht mau vertreten, aber auch recht wenig Platz. Das Spiel erbärmlich schlecht von Seiten des DFB. Immerhin machte Draxler sein erstes Länderspieltor. Der Ground ist schon sehr in die Jahre gekommen. Eine recht große Schüssel, in der nur ein Teil der Plätze überdacht ist. Etliche Möchtegern-Deutsche vor Ort, die scheinbar die Flucht aus unserem Land ergriffen haben. Support auf Deutscher Seite nicht vorhanden, da es keinen Deutschen Block gab. Von den Amsi nichts neues. USA-Rufe, denn Gesänge kennen die nicht. Meißt ging alles von den Outlaws aus. Wer nicht vor Ort war, hat nun rein gar nichts verpaßt. Mit der Metro dann in die Stadt, in der es von Crackjunkies und Pennern nur so wimmelt. Allerdings war der erste Eindruck, mal von dem Gesocks abgesehen, recht gut. Sightseeing gibt es Morgen.

USA vs DFB (02.06.13)

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