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Sightseeing Aruba (15.09.-18.09.16)

Da hatte man die Imigration in Venezuela hinter sich und begab sich zum Warteraum. Eine Auszeichnung der Flüge, oder eine Bezeichnung der Gates gab es nicht. Die Monitore hatten schon lange ihren Geist aufgegeben. Also einmal nachgefragt, wo denn Gate 2 ist. Links rauf, aber jetzt noch nicht. Also mal das Treiben der Drogenkontrolle für die Maschine in die US A beobachtet. Fast jedes Handgepäck wurde gecheckt. Zwei Typen wurden rausgezogen und verpaßten ihren Flug. Alle drin dann nochmals gefragt. Links rauf, aber jetzt noch nicht. Um 6:30 Uhr war Abflug und die Maschine stand auch schon da, allerdings auf der anderen Seite. Also nochmal gefragt, selbe dumme Antwort und mal rumgelaufen. Dann durch einen dunklen Tunnel der nach nichts aussah und den Typen vom Drogencheck der dort rumlungerte nochmal gefragt. Siehe da, den dunklen Tunnel entlang und der Avior-Mitarbeiter verkündete das Bording 10 Minuten später.

Ohne Gepäckkontrolle ging es dann mit nur 11 weiteren Leuten in den großen Flieger. Direktflüge von Maracaibo nach Bogota, Medellin oder Cartagena lagen weit jenseits der 350 € Marke. Zig Varianten wurden in Panama noch geprüft und mit Maracaibo-Aruba bekam Avior für nur 60 $ den Zuschlag. 10 $ kassierten sie noch beim Ausstieg. Da von Aruba die Preise nach Kolumbien wieder günstig waren, entschied man sich für diesen Weg. Zudem rollte der Ball ja auch dort.

Nach nur 27 Minuten setzte der leere Vogel schon wieder auf Aruba auf und man war in einer komplett anderen Welt. Alles sauber, top klimatisiert und alles modern. Wieder eine Imigrationskarte ausgefüllt und freundlich gab es den Stempel in den Pass. Da es noch sehr früh war, ging es zunächst vom Airport zu Fuß zu Mc Donalds, wo es den Länderpunkt mit einem Frühstück gab. Check-In im Hostel sollte erst später sein, doch Fragen kostet nichts und so kam man für drei Nächte o.F. im 4er für immerhin 80 € im "Pista Q" gleich unter. Kurz nach drei Tagen endlich unter die Dusche. Im Supermarkt dann bei dem Preisgefüge fast aus den Latschen gekippt. Dazu noch Kippenpreise von 6,25 € die Schachtel.

Über den Dächern von Oranjestad sah man schon den Schornstein eines Kreuzfahrtschiffes und so sparte man die Stadt für später auf. Gleich weiter zum Strand. Ein herrliches Fleckchen Erde ist Aruba. Später war das Schiff dann weg und die City leer und so konnte man etwas auf Erkundung gehen. Zurück im Hostel gab es dann das erste mal auf der bisherigen Tour Selbstgekochtes. Typische Backpacker-Kost. Spagetti und Souce aus dem Glas. Immerhin mit 3 € gesamt noch erschwinglich. Im Hostel hatte man das Zimmer für sich und recht früh zollte man dem frühen Aufstehen Tribut und Augen zu.

Morgens zum Bäcker und Brötchen geholt und schon wieder einen Schornstein ausgemacht. Heute also an den nicht touristenüberlaufenen Strand "Niki Beach" der am Flughafen zu finden ist. Herrlich hier unter den Palmen den Tag verbracht. Musik und Kneipen gab es hier auch, nur eben keine Kreuzfahrtleute. Im Hostel war dann ein Paar aus der Slowakei, die etwas über Curacao und Kolumbien berichten konnten. Bei zwei drei Gläschen wurde die Unterhaltung recht nett. Später wieder in die Stadt und das Programm vom Abend zuvor wiederholt. Nur gut das es drei verschiedene Gläser mit Nudelsouce gab ;-). Auch die zweite Nacht war man alleine.

Augen auf und ein Blick zum Hafen. Juhuuuu - kein dämliches Schiff vor Anker und so ging es zum Busbahnhof und für 2,50 € in 10 Minuten zum Palm Beach. Etliche Nobelhotels drängen sich hier dicht an dicht. Alle namhaften Ketten sind vertreten. Dazu gibt es bei den meißten Anlagen keine Bändchen für die Gäste, so dass man als Nichtgast gar nicht auffällt. Die Anlagen gehen nahtlos ineinander über. Dadurch das der Strand sehr lang ist, fallen die vielen Urlauber gar nicht so auf. Der Palm Beach ist der Spot, wo die zahlungskräftigen Kunden der Schiffe hingekarrt werden. Nur gut das man bis zum letzten Tag gewartet hatte, denn wie bekannt ist, kann ich diesem unbeholfene Klientel in Söckchen und Sandalen rein gar nichts abgewinnen.

Schön den Tag unter dem Sonnenschirm auf der Liege verbracht, in das kristallklare Wasser und den einen und anderen Hotelpool noch getestet und per Bus dann zurück. Das letzte Nudelglas kam zur Anwendung und ab zum Stadion. Das Zimmer teilte man sich in der letzten Nacht nur noch mit einem Typen aus Canada, der mich immer mit "Mister" anredete. Um fünf Uhr ging dann der Wecker und 30 Minuten später wieder zu Fuß zum Flughafen. Die nächste Insel rief.

Fazit Aruba: Hier hat es mir richtig gut gefallen. Die Strände ein Traum, die Stadt sehr nett und man kann fast alles fußläufig erreichen. In der Nebensaison war es zum Glück auch nicht überlaufen. Leider kein Ort um alt zu werden, denn die Preise sprengen jeglichen Gedanken da dran. Alleine die 6,25 € für die Schachtel Kippen gehen gar nicht ;-)


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