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Sightseeing Malaysia (21.07. + 30.07-08.08.17)

Die mit Abstand günstigste Variante von Yangon nach Brunei zu kommen war über Kuala Lumpur. Alternativ wäre noch Bangkok gegangen, aber auf die "Gefahr" wieder eine der begrenzten Einreisen zu verschenken, wählte an den Weg über Malaysia. Ausreise aus Myanmar ging ganz schnell, für Malaysia brauchte man nichtmals eine Einreisekarte auszufüllen. Allerdings war es an den Imigrationsschaltern recht voll, so dass man fast 45 Minuten anstehen mußte. Stempel und Fingerabdrücke und dann ging es auch schon zum Airportbus, welcher einen für 12 R ( 5 Ringgit = 1 € ) in 50 Minuten ins Zentrum brachte.

Hier hatte man sich für die eine Nacht in Bahnhofsnähe eingebucht, aber das "Flip Bunc KL Sentral" taugte für 7 € im 8er m.F. auch maximal für eine Nacht. Dank der Zweitliga-Verlegungen, konnte nach dem Mc Donalds Länderpunkt auch schon ein Ground gemacht werden. Zu viel mehr blieb keine Zeit, denn um 9:30 Uhr fuhr man am nächsten Morgen schon wieder zum Airport.

Nach dem Gastspiel in Brunei und in Singapur ging es wiederum mit Air Asia für 14 € zurück nach Malaysia. Das Ziel war die Insel Langkawi im Norden von Malaysia. Hier stieg man in Pantai Cenang im "Boxpackers" für 4 Nächte im 4er o.F. für 160 R ab. Check In war nur bis 21 Uhr, aber mit dem Chef stand man in Verbindung und konnte auch später einchecken. Wiederum gab es eine Stunde Verspätung bei Air Asia und nach schneller Einreise ging es per Taxi für 25 R zur Unterkunft.

Schnell noch zum Supermarkt und Kippen und Lebensmittel gekauft, denn Kippen und Bier gibt es nur bis 23 Uhr mit Ausweisvorlage. In Langkawi ist alles steuerfrei und so gibt es hier den günstigsten Alkohol und die günstigsten Kippen (6,60 R für die Schachtel Winston) in Malaysia. Noch auf der Terrasse mit ein paar Leuten aus Taiwan gequatscht und gute Nacht. Am Morgen dann den Beach erkundet, der recht gut gefallen konnte. Leider ist zzt. Regenzeit und so gibt es zwischendurch immer den einen oder anderen Schauer. Bei 32 Grad natürlich kein großer Akt, da im Nu alles wieder trocken ist. Aufgrund der Regenzeit ist natürlich Nebensaison und es sind wenig Touristen vor Ort. In der Highseason dürfte es eine Art Mallorca sein.

Zum Sunset ging es wieder an den Strand und in eine der zahlreichen Strandkneipen. Langkawi hat mir auf Anhieb gut gefallen. Alles sehr gechillt hier, wenig Verkehr und man hat seine Ruhe. Für die nächsten beiden Tage wurde ein Roller (35 R pro Tag) gemietet und die Insel erkundet. Für den ersten Tag stand die Hauptstadt Kuah auf dem Plan. Hier findet man die große Adler-Statur, am Langkawi Legend Park. Im Stadion fand leider kein Spiel statt und so fuhr man gemütlich herum. Am späten Nachmittag hatte man an einem Beachressort den Strand fast für sich alleine. Im Kalut-Cafe direkt am Beach gab es nochmals einen traumhaften Sonnenuntergang. Von der anderen Seite war eine dicke Regenfront in Anmarsch, so dass es fix zurück zum Hostel ging.

Hier legte man sich in die Hängematte und erzählte noch mit den Mitbewohnern. Eigentlich wollte ich die Weiterreise planen und organisieren, aber dazu fehlte jegliche Motivation. Zu gut und entspannt war es auf Langkawi. Am nächsten Morgen hatte der Regen aufgehört und so stand der "Gunung Machinchang" auf dem Plan. Auf dem Weg zum Berg wurde noch der Leuchtum und der Hafen am Kok Beach besucht. Unterwegs saßen immer wieder ein paar Affen am Straßenrand und guckten neugierig. An der Seilbahnstation gibt es dann eine Art Freizeitpark mit allerlei Kramläden. Die Karte für die steilste Seilbahn der Welt (42 Grad) schlug incl. Skybridge mit 55 R zu Buche. In der Nebensaison sind die Schlangen zum Glück noch nicht so lang und so kam man recht zügig in eine Gondel.

Bei kompletter Bewölkung kann man sich den Weg auf den Berg sparen. Heute konnte man einigermaßen etwas von der Insel sehen. Das Highlight auf dem Berg ist dann allerdings die Skybridge in 700 Metern Höhe. Mit einer kleinen Zahnradbahn kann man diese von der Bergstation erreichen. Alternativ auch laufen, so wie ich es getan habe. Zur Brücke hin ist kein großer Akt, aber zurück bringt die Luftfeuchtigkeit und die Treppen dich fast um. Alles auf dem Berg gesehen ging es wieder hinunter und weiter zum "Seven Steps Waterfall". Von hier dann zurück nach Pantai Cenang zum Beachressort. Den Nachmittag nochmals am Strand verbracht und am Abend wieder ins Kalut-Cafe. Mit ein paar Brausen und einem vorzüglichen Burger gab es erneut einen tollen Sonnenuntergang. Dazu wurde noch eine Feuershow geboten und mit ein paar Holländern gequatscht. Auch der letzte Abend auf Langkawi ging viel zu schnell vorbei. Morgens wurde dann ein Uber-Taxi bestellt und nach drei wunderbaren Tagen ging es ausgeruht und motiviert mit Air Asia für 13 € und wiederum Verspätung zurück in die malayische Hauptstadt.

Am Flughafen wieder in den Bus und für 12 R zunächst nach "Kuala Lumpur Sentral". Auf die Absteige vom ersten mal verzichtete man dankend und buchte sich für 2 Nächste im "Dorms KL2" für 70 R o.F. im 4er ein. Die Bewertung lag bei 9,3 Punkten. Von mir gab es nur 7, trotz der Lage in "Bukit Bnitang", weil das Internet megaschlecht war. Zudem viele verlauste Backpacker, die mir diesmal schnell auf den Sack gingen. Also nur eingecheckt und zu Fuß zu den "Petronas Towers", dem Wahrzeichen von Kuala Lumpur. In der Mall dort eingekauft und im angrenzenden Park ein paar Tigers eingenommen und auf die Wassershow gewartet. Die Tower sind schon enorm und gefallen besonders bei der Beleuchtung. Die Brunnenshow hingegen ist ein absoluter Witz. Fünf Minuten geht das ganze und wer extra deshalb hin will, kann sich den Weg sparen. Es geht halt nichts über Dubai Fountains. Gemütlich durch die Gassen zurück zum Hostel und endlich die Weiterreise incl. Flügen geplant und gebucht.

Am Morgen gab es Regen in KL, so dass man nichts unternehmen konnte. Für den Nachmittag stand ein Spiel auf dem Plan und nach Rückkehr ging es nur noch kurz durch Chinatown. Letztlich sind die Chinesenviertel auch in jeder Stadt gleich. Via Seven 11 zurück und heute mal zeitiger in die Koje. Am nächsten Morgen dann zum Busbahnhof.

Der TBS ist der größe Busbahnhof von Kuala Lumpur und von hier fahren die Busse in alle Richtungen. Das Ziel war die Ostküste und der Ort Kuantan. Gut eine halbe Stunde mußte man sich am Schalter anstellen, um das Ticket für 22 R zu bekommen. Mit 15 Minuten Verspätung ging es dann im modernen Reisebus auf die 250 Kilometer lange Strecke. Am Busbahnhof dann wieder die unverschämten Taxibastarde. 25 R wollte er ins Zentrum. Handeln wollte er nicht und so ging es letztlich mit dem Linienbus für 2 R zum Hotel. Das die Stadt so rein gar nichts kann, hatte man schon dem Internet entnommen und so checkte man vor dem Abendspiel im Classic Hotel ein.

Der Stadtrundgang war schnell beendet, denn außer einer recht langweiligen Promenade gibt es nichts. Leider blieb wieder nur die Moschee als Fotomotiv. Am nächsten Morgen dann mit Uber für 10 R zurück zum Busbahnhof und mit dem Plusliner Bus (der nicht zu empfehlen ist) für 24,10 R und 30 Minuten Verspätung zurück nach Kuala Lumpur.

Als Hostel hatte man das "BackHome Kuala Lumpur" für die letzten beiden Nächte in Malaysia gewählt. Selber Stadtteil, näher an der Metro und etwas kleiner und vor allem besser. 98 R m.F. im 6er. Eingecheckt und im Supermarkt ein paar Bier eingeladen. Beim trinken und rauchen kommt man ja immer mit Leuten ins Gespräch. Heute war wieder ein Schwede dabei, der seit 18 Monaten unterwegs ist. Gemeinsam noch beim Inder etwas gegessen und via Supermarkt in den recht guten Innenhof des Hostels. Lang wurde es, sehr lang.

Dennoch ging der Wecker um 08:04 Uhr und nach einer eiskalten Dusche und zwei Tassen Kaffee raffte man sich auf und fuhr mit dem Zug zu den Batu Caves. Einer Höhle im Norden von KL, wo mehrere Hindu-Tempel zu finden sind. Am Eingang steht eine 42 Meter hohe Murugan Statur. Um in die Höhle selbst zu gelangen ist eine endlos lange Treppe zu erklimmen. Als wenn es nicht schon schlimm genug wäre, das die meißten Rolltreppen in der Metro in KL nicht funktionieren, stehen hier nochmal 272 beschissene Stufen an.

Immerhin gibt es auf den Stufen reichlich Affen zu sehen (und zwar nicht nur Tiere) und diese sind recht zutraulich. Wenn man dann endlich nach etlichen Pausen oben angekommen ist, kommt man ins Innere der Höhle. Ebenso hat man einen kleinen Überblick über die Stadt. Eintritt wird übrigens keiner erhoben. Wieder unten ging es dann per Metro zum KL Tower, oder auch "Menara Kuala Lumpur". 421 Meter mißt der siebthöchste Fernsehturm der Welt. Für eine gratis Zugangsberechtigung entsprach man nicht dem Dresscode, da es diese nur mit langen Beinkleidern gibt. Hab ich auch noch nie gehört und so waren eben 52 R fällig. Oben auf dem Observationsdeck hat man natürlich einen traumhaften Blick auf die Stadt und die Petronas Towers.

Diese sparte man sich, da die Skybride lediglich in 172 Metern Höhe liegt und nicht viel Reiz für mich hat. Zum Essen kehrte man dann im gefundenen "Bavaria" ein, wo endlich auch einmal etwas gescheites zu essen gab. Selten hat ein Schnitzel so gut geschmeckt. Mit der Metro dann zunächst zurück zum Hostel und am Abend nochmal zum "Meredeka-Platz", wo der bis 2011 höchste Fahnenmast der Welt zu finden ist. (Der höchste Mast steht mittlerweile in Duschanbe).

Auf dem Weg zurück zum Hostel gab es dann noch eine Schlägerei zwischen Indern oder Bengalen zu beobachten. Mit Mopedhelmen wurde aufeinander eingeschlagen. Mit den schmuddeligen, fettigen Fingern bestimmt auch kein leichtes Unterfangen ;-) Wird dem einen oder anderen auch bestimmt sein meterlanger, ekelhafter Fingernagel abgebrochen sein. Den Restabend dann mit ein paar kleinen Tigers im Hostel verbracht und für euch gearbeitet. Morgenfrüh dann wieder nach "KL Sentral" und von dort mit dem Bus zum Flughafen. Ein neues Land ruft.

Fazit Malaysia: Langkawi war absolut top. In Kuala Lumpur fehlt mir das gewisse etwas. Für eine Hauptstadt gibt es nicht gerade viel zu sehen. Die Towers, die Höhlen und ein paar Kleinigkeiten. Zudem findet man in Malaysia wieder reichlich Schleiereulen, wo nur die Augen raus gucken und es so natürlich jede x-beliebige Person sein kann. Ansonsten merkt man von dem Muselgehabe wie in Germoney aber nicht viel. Kuantan an der Ostküste konnte gar nichts. Für Georgetown oder weitere Inseln war leider keine Zeit mehr. Dennoch kommt Malaysia nicht annähernd an Indonesien heran.

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