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Orlando Pirates vs SuperSport United 1-1 (07.03.17)

"Orlando Stadium"

Den Rückflug hatte man extra so gebucht, dass man auch die Orlando Pirates noch im Heimspiel sehen konnte. Tags zuvor war noch das Pokal-Nachholspiel der Sundowns, die allerdings nicht in ihrem Heimground spielten, sondern in Attredgville, wo man Samstag ja schon SuperSport gesehen hatte. Somit ging es für den letzten Kick der Tour wieder nach Soweto.

Der Zugang zum standesmäßigen Parkplatz wurde hier allerdings wohl Aufgrund von wieder einmal nicht Begreifens verwehrt. Also den kleinen Maxi nach einem Generalparkplatz gefragt und in einem Affentempo lief er die 500 Meter vor meiner Karre her. Fast hätte ich ihn dennoch überfahren, als er plötzlich stehen blieb. Am Parkplatz oder besser auf der Wiese mit meterhohen Gras dann ein Schauspiel wie man es die letzten 29 Tage erlebt hatte. "Fif" ZAR wolte er für einen Dienst. Da frage ich 5x nach was "Fif" ist. Letztlich meinte er Fifty ZAR, was nur ein Lachen bei mir hervorrief. Nimm 10 oder eben gar nichts. Nachdem ich ihm dann 10 ZAR gegeben hatte, zog er glücklich ab. Seine Landsleute haben ihm nämlich nichts gegeben.

Das Ticket für das Orlando Stadium gab es heute wieder für 40 ZAR. Der Oberrang im 40.000 war gesperrt. Vor dem Ground etliche Lungerer, die auf eine Freikarte hofften. Einfach mal den Fusel schon am Morgen weglassen, dann reicht die Kohle auf für eine Karte. 10 Minuten vor Spielbeginn war kaum etwas los und man hatte schon Befürchtungen, dass sich auch hier kaum jemand für das Spiel interessiert. Letztlich war der Unterrang dann mit ca. 5.000 Zuschauern gefüllt. Bier gab es wie in Schweden in einem abgesperrten Bereich. Die SuperSport Sups fanden sich auf der Gegengerade zwischen den Pirates wieder und hatten wieder ihre Kapelle mit. Im zweiten Abschnitt wechselten sie dann hinter das Tor. Support der Pirates war heute durchaus vorhanden. Auf dem Feld dann kein Vergleich zum Gezeigten vom Derby. SuperSport klar besser und mit 1-0 in Führung. Recht glücklich folgte noch der Ausgleich. Langsam zurück zur Karre, da man komplett zugeparkt war. Die Autos standen Stoßstange an Stoßstange und selbst war man in der zweiten Reihe. Wie es der Zufall dann so will, war genau die Kutsche vor mir schon weg. Abfahrt und Dank verpaßter Ausfahrt folgte noch eine kleine Irrfahrt durch das dunkle Johannesburg zurück zum Hostel.

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